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Behörden
Schon stehen wir in der Mitte des 1. Quartals 2009. Was bleibt
vom letzten Jahr: Der Anfang der Finanzkrise: marode Bankinstitute?
Blochers Abgang aus dem Bundesrat: ewig lange her? Die Fussball-EM:
längst vergessen? Affäre Nef: eine Randnotiz der Zeitgeschichte?
Oder die Olympischen Spiele: Vergangenheit? Seit Monaten beherrschen
Nachrichten und Spekulationen zur Weltwirtschaft die Medien und
Schlagzeilen.
Man ist sich einig, dass es unerfreulich werden könnte. Der
Dauerbeschuss an Negativnachrichten zeigt erste Wirkungen, die Rezession
wird regelrecht herbeigesehnt. Wie jede positive, kann auch eine
negative Entwicklung Chancen bürgen oder wie es ein Unternehmer
darlegt: „Das Pendel schlägt in Richtung Realwirtschaft.
Die Spreu trennt sich vom Weizen.“ Was wirklich Bestand hat,
was wirklich zählt, wird überleben.
Die bekannten Krisenherde sind weltweit brisant geblieben. Kriege,
Terrorismus und unfassbare Tragödien. Irgendwie gewöhnt
man sich an die bizarre, widersprüchliche Realität und
erinnert sich an das Zitat des Soziologen Luhmann: „Wir scheinen
in einer gleichzeitig immer sicheren und immer unsicheren Welt zu
leben.“ Aber eben, wie dunkler es ist, umso greller leuchten
die Scheinwerfer. Barack Obama wird zum neuen US-Präsidenten
gewählt und löst einen globalen Massenkult aus. Und in
der Schweiz wird ein Kleinbauernsohn zum Bundesrat gewählt.
Bleiben wir dabei; unsere Schweiz ist auch in düsteren Zeiten
gut aufgestellt. Die Industrie ist breit vernetzt, wir stellen hochwertige
Produkte her, unsere Leute, die meisten, sind vernünftig, weltoffen
und arbeiten viel und hart. Dass sind keine miserablen Voraussetzungen
für die Zukunft, für das laufende Jahr, das anstrengend
werden dürfte.
Werte Staldnerinnen und Staldner
Diese Ausgabe „Gemeindemitteilungen“ ist der Amtsaufteilung
für die Amtsperiode 2009 bis 2012 gewidmet. Der Gemeinderat
hat sich in der Sitzung vom 6. Januar 2009 struktu¬riert.
Ich bin überzeugt, dass der Gesamtgemeinderat seine Arbeit
auch in Zukunft nach bestem Wissen und Gewissen, gepaart mit dem
nötigen Engagement und Herzblut vorantreiben und sich mit vollem
Elan für ein lebenswertes und funktionierendes Stalden einsetzen
wird.
Im Namen meiner Amtskollegen aber auch dem Kanzleipersonal danke
ich für das nötige Vertrauen und wünsche eine gute
Zeit.
Egon Furrer
Gemeindepräsident
Stalden, 23. Februar 2009
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