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Zur Herkunft des Namens
Bescheidene, archäologische Bodenfunde bezeugen, dass das Vispertal, und damit auch Stalden,
schon in vorgeschichtlicher Zeit von Kelten besiedelt gewesen sein muss. Diese sprachen die
gallische Sprache. Vereinzelt finden sich in mittelalterlichen Dokumenten Ortsbezeichnungen
gallischen Ursprungs, die noch heute geläufig sind. Die wohl älteste Siedlung scheint
etwas taleinwärts gestanden zu haben. So lässt sich die heutige Flurbezeichnung
"Merjen", in älteren Urkunden "Morgia" genannt, vom gallischen Wort "morgia" herleiten, was
"Grenze, Steinwall, Steingeröll, Hang" bedeutet.
Nachdem die Römer im Jahre 25 endgültig das Wallis erobert hatten, schlug sich das
lateinische Sprachgut auch in vielen Ortsnamen des ganzen Vispertales nieder. Die Besiedlung des
Oberwallis durch die Alemannen über die Grimsel und Gemmi im 8. und 9. Jahrhundert brachte es
mit sich, dass viele Ortsbezeichnungen nun germanisiert (verdeutscht) wurden. So wurden "Morgia" zu
"Stalde", "Staldon", "Staldun". Der Name "Stalden" ist also ein Ortsname, der sich aus einer
Flurbezeichnung herleitet und bedeutet, eine ansteigende Stelle im Gelände.
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Das alte Dorf Stalden ist romantisch eingebettet zwischen dem linken Talhang und dem
Moränenwall "Biel" |
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