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Verkehrswege
1882 trat Stalden mit dem Begehren an die Kantonsregierung heran, eine Wagenstrasse von Visp nach
Stalden zu bauen. 1883 schloss sie mit der PTT den Vertrag zur Errichtung einer Telegrafenstelle ab.
1888 wurde der Vertrag zum Bau der Visp-Zermatt-Bahn unterzeichnet. 1889 erreichte der erste Zug
Stalden.
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Mit dem Bau der Visp-Zermatt-Bahn (VZ) erhielt der Tourismus ins Nikolaital einen enormen
Aufschwung. Vorerst nur während dem Sommerbetrieb und in den mit Dampflokomotiven gezogenen
Reisezügen durchfuhren die zumeist englischen und französischen Gäste den Bahnhof
Stalden. |
1923 konnte endlich die Strasse von Visp nach Stalden dem Verkehr übergeben werden. 1929 wurde
der Bau der Strasse ins Saastal in Angriff genommen. Damit wurde auch die "Ära" des modernen
Brückenbaus in der Gemeinde eingeleitet: 1931 die alte Merjenbrücke, die die Vispe auf
einer Länge von 110 m in einer Höhe von ca. 150 m überspannt; rund 30 Jahre
später die Illasbrücke (1959/60) und 1964/65 die St. Michaelsbrücke (134 m
Länge in rund 50 m Höhe).
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| Die Kinnbrücke verbindet das ehemalige Gemeindeterritorium "Chineggen" mit dem Dorf Stalden.
Die Gemeinde "Chinegga" vereinigte sich erst 1817 mit der Dorfmarch Stalden. |
Die alte Merjenbrücke überspannt die Vispe in einer Höhe von 150 Metern. Die
zahlreichen Brücken über die tiefen Schluchten haben Stalden den Namen "Brückendorf"
eingebracht. |
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